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Ratgeber · Vorsorge

Zahnfleischbluten: Mögliche Ursachen und wann Sie handeln sollten

Blutet das Zahnfleisch beim Putzen, ist das ein Warnsignal – auch wenn es nicht wehtut. Diese Seite erklärt häufige Ursachen. Eine Diagnose kann sie nicht ersetzen.

Seitlicher Blick auf die Behandlungseinheit mit grünen Schränken
Arbeitsplatz · Foto aus der Praxis Aysu

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Häufige Ursachen

Zahnfleischbluten kann verschiedene Gründe haben. Häufig genannt werden:

  • Zahnbelag am Zahnfleischrand, der eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) auslöst
  • Eine fortgeschrittene Entzündung des Zahnhalteapparats (Parodontitis)
  • Zu hoher Druck oder eine zu harte Zahnbürste
  • Hormonelle Veränderungen, etwa in der Schwangerschaft
  • Bestimmte Medikamente, z. B. blutverdünnende Mittel
  • Allgemeinerkrankungen wie Diabetes können das Zahnfleisch beeinflussen

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Gingivitis und Parodontitis – der Unterschied

Eine Gingivitis betrifft nur das Zahnfleisch und kann bei guter Pflege wieder abheilen. Bei einer Parodontitis ist auch der Knochen um den Zahn betroffen. Sie verläuft oft schmerzlos und wird deshalb spät bemerkt.

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Was Sie selbst tun können

Putzen Sie weiter – gerade auch an den Stellen, die bluten, aber sanft. Reinigen Sie täglich die Zwischenräume. Hören Sie nicht aus Angst vor dem Bluten mit der Pflege auf.

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Wann Sie einen Termin vereinbaren sollten

Lassen Sie es zahnärztlich ansehen, wenn das Bluten länger als etwa eine Woche anhält, das Zahnfleisch geschwollen ist, sich zurückzieht oder Zähne locker werden. Bei Schwangerschaft oder Diabetes lohnt sich eine Kontrolle besonders.

Häufige Fragen

Stand: 2026. Angaben ohne Gewähr; Regelungen der Krankenkassen können sich ändern.

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